Kevin Wilms fordert Klarstellung

JU fragt: Steht SPD zum Edekaprojekt?

Mit Verwunderung, aber auch mit großem Ärger hat die Junge Union Oberhausen (JU) zur Kenntnis genommen, dass Edeka mit seinem 250-Millionen-Projekt vom sozialdemokratischen OB-Kandidaten Thorsten Berg nicht bei uns willkommen geheißen wird. „Hier spielt der Kandidat mit der Zukunft unseres Standortes und somit auch mit der Zukunft unserer Generation", stellte JU-Vorstandsmitglied Kevin Wilms fest. "Deswegen müssen wir jetzt umgehend Schadensbegrenzung betreiben."

Die CDU-Nachwuchsorganisation stellt nunmehr zwei Forderungen auf. Erstens: die SPD muss sich klar zu Edeka bekennen und ihren Kandidaten deutlich dazu auffordern, seine abwertenden Aussagen künftig zu unterlassen. Zweitens: Um Irritationen aus dem Weg zu räumen, muss auch die Stadtsparkasse klar stellen, dass es sich bei den Aussagen ihres leitenden Angestellten um eine private Meinung handelt und nicht um die Haltung der Sparkasse.

"Frau Bongers, sagen Sie klar und deutlich, ob sie noch zu Ihrer Zustimmung für den Ratsbeschluss stehen, der den Weg für Edeka und 1000 Arbeitsplätze frei gemacht hat", fordert Wilms von der SPD-Fraktionsvorsitzenden.

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