Junge Union reagiert auf populistische Kritik an Oberbürgermeister Daniel Schranz

Sehr geehrte Frau Bongers,

wer öffentlich von meiner Partei eine sachliche und fachliche Diskussion einfordert, gleichzeitig aber
den an zahlreichen Stellen erfolgreichen Oberbürgermeister auf populistische Art und Weise
Tatenlosigkeit vorwirft, macht sich unglaubwürdig, vielleicht sogar lächerlich. Trotzdem will ich
versuchen, im Namen der Jungen Union Oberhausen, bei meiner Antwort an Sie so sachlich wie
möglich zu bleiben.

Ja, wir sind nach vielen Jahre der Schockstarre noch nicht am Ziel. Und ja, es gibt noch Probleme, wie
Sie richtig erkennen zum Beispiel im KITA-Bereich, die uns die abgewählte sozialdemokratische
Dezernentin Elke Münich hinterlassen hat. Fest steht aber, dass sich auch hier die Kräne drehen - es
läuft. Genau wie bei der Schaffung von Arbeitsplätze, die nicht allein durch Herrn Schranz, aber vor
allem durch ihn in vierstelliger Höhe entstehen. Genau wie bei den Investitionen im privaten und
öffentlichen Bereich in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe. Genau wie beim Haushalt, der zum
vierten Mal in Folge ausgeglichen ist. Genau wie bei der Arbeitslosenquote, die auf einem
historischen Tief angekommen ist. Genau wie bei der Pro-Kopf-Verschuldung, wo wir das
Tabellenende verlassen haben. Genau wie bei der Bürgerbeteiligung, die beispielhaft für unser Land
ist. Ich könnte die Reihe fortsetzen, aber das würde nichts nützen. Denn Sie kennen diese Fakten nur
zu gut und deswegen ist Ihre Aktion ja auch so enttäuschend.

Wichtig ist, dass die Menschen in Oberhausen Bescheid wissen. Und das tun sie. Nicht zuletzt
deswegen ist Herr Schranz übrigens auch geschätzt und beliebt. Und das alles ärgert Sie.

Ich kann Sie nur im Namen meiner Generation bitten, trotzdem endlich auch an unsere Stadt und ihre
Menschen zu denken und nicht nur daran, wie die SPD aus dem Stimmungstief kommt. Bitte arbeiten
Sie konstruktiv an unserer Zukunft mit. Und wenn ich mir, trotz meiner jungen Jahre, am Ende noch
einen Rat erlauben darf: lassen Sie auch im eigenen Interesse die durchsichtigen Spielchen, denn so
kommen die Oberhausener Sozialdemokraten niemals aus ihrer Krise.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Thielen
Kreisvorsitzender der Jungen Union Oberhausen

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